Navigation
Malteser Lingen

Rauchmelder mit Hausnotruf

Bis Ende 2015 müssen wie bereits in einigen anderen Bundesländern nun auch in Niedersachsen alle Privatwohnungen in Bestandsbauten mit Rauchwarnmeldern ausgestattet sein. In Neubauten sind Rauchmelder bereits jetzt schon Pflicht.
Die Sicherstellung der Betriebsbereitschaft obliegt den Wohnungsbesitzern, es sei denn, die Eigentümer übernehmen die Verpflichtung selbst. Mit der Entscheidung hat der Niedersächsische Landtag den Ernst der Lage erkannt und dem vorbeugenden Brandschutz einen wertvollen Dienst erwiesen.

 

Die

meisten Brandopfer – 70% – verunglücken nachts in den eigenen vier

Wänden. Gefährlich ist dabei nicht so sehr das Feuer, sondern der Rauch.

95% der Brandtoten sterben an den Folgen einer Rauchvergiftung!

Rauchmelder haben sich als vorbeugender Brandschutz bewährt.

Ursache

für die etwa 200.000 Brände im Jahr ist aber im Gegensatz zur

landläufigen Meinung nicht nur Fahrlässigkeit: Sehr oft lösen technische

Defekte Brände aus, die ohne vorsorgende Maßnahmen wie Rauchmelder zur

Katastrophe führen. Vor allem nachts werden Brände in Privathaushalten

zur tödlichen Gefahr, wenn alle schlafen, denn im Schlaf riecht der

Mensch nichts. Tödlich ist bei einem Brand in der Regel nicht das Feuer,

sondern der Rauch. Bereits drei Atemzüge hochgiftigen Brandrauchs

können tödlich sein, die Opfer werden im Schlaf bewusstlos und ersticken

dann.

Zigarettenrauch löst übrigens bei qualitativ hochwertigen

Rauchmeldern keinen Alarm aus, solange die Zigarette nicht direkt unter

den Rauchmelder gehalten wird. 

(Quelle: www.rauchmelder-lebensretter.de)

Genauso

weit verbreitet wie die Vielzahl an Brandursachen sind die Unwissenheit

und die Sorglosigkeit, mit der die meisten Personen eine Brandgefahr

für sich ausschließen:
 
"Wenn es brennt, habe ich mehr

als 10 Minuten Zeit, die Wohnung zu verlassen."/„Mir bleibt genug Zeit,

mich in Sicherheit zu bringen.“
Irrtum, Sie haben

durchschnittlich nur 4 Minuten zur Flucht. Bei allen Bränden entstehen

gerade in der Schwelphase schon kurz nach Brandausbruchgroße Mengen

hochgiftiger Gase. Es bleiben nur zwei bis vier Minuten zur Flucht.
 
„Die Hitze wird mich früh genug wecken.“
Der

größte anzutreffende Irrtum: Denn weit gefährlicher als Flammen oder

Hitze ist der Brandrauch. Schon nach wenigen Minuten erreichen die bei

Bränden freigesetzten Gase lebensbedrohliche Konzentrationen, die nach

kürzester Zeit zum Erstickungstod führen.
 
"Meine Nachbarn oder mein Haustier werden mich rechtzeitig alarmieren."
Eine

gefährliche Fehleinschätzung, wenn man nur 4 Minuten Zeit hat –

besonders nachts, wenn Ihr Nachbar schläft und das Haustier im

Nebenzimmer ist.
 
"Wer aufpasst, ist vor Brandgefahr sicher."
Stimmt

nicht. Elektrische Defekte sind häufige Brandursachen. Auch

Brandstiftungen im Keller oder Hausflur sowie ein Brand in der

Nachbarwohnung gefährden Sie ganz unverschuldet. Auch die aufmerksamsten

Zeitgenossen sind nicht vor den nächtlichen Gefahren und der Vielzahl

aller möglichen Brandursachen geschützt.

"Steinhäuser brennen nicht."
Das

brauchen Sie auch nicht! Schon Ihre Gardine, die Tapete oder ca. 100g

Schaumstoff, beispielsweise in Ihrer Couch, sind ausreichend, um eine

tödliche Rauchvergiftung zu erzeugen. Nicht abgeschaltete oder defekte

elektrische Geräte und überlastete Leitungen sind weitere

Gefahrenquellen.

"Rauchmelder sind zu teuer."
Ein

Rauchmelder ist das beste Mittel zum vorbeugenden Brandschutz im

eigenen Haushalt. Täglich sterben in Deutschland 2 Menschen bei Bränden.

Wie viel ist Ihnen Ihr Leben wert?

(Quelle: www.rauchmelder-lebensretter.de)

Noch mehr Sicherheit im Alter......, das bieten wir Ihnen mit unserer Kombination aus Hausnotruf und Rauchmelder.

Doppelt vorgesorgt …. für mehr Schutz in den eigenen vier Wänden

Bei

Rauchentwicklung in der Wohnung ist schnelles Handeln entscheidend. Mit

dem Malteser Hausnotruf mit Rauchmelder wird unverzüglich Hilfe

eingeleitet, denn 

  • ein Funk-Rauchmelder nimmt Rauch sofort wahr und alarmiert mit einem lauten akustischen Signal,
  • parallel werden die Malteser in der Hausnotrufzentrale automatisch durch das Hausnotrufgerät über den Rauchalarm informiert,
  • die Malteser benachrichtigen unverzüglich die Feuerwehr.
  • So ist - auch wenn niemand im Haus ist - sichergestellt, dass zu jeder Tages- und Nachtzeit die Feuerwehr gerufen wird.

Das Rundum-Paket auf einen Blick:

  • batteriebetriebener Funk-Rauchmelder,
  • bei

    Rauchentwicklung erfolgt die automatische Alarmierung der

    Hausnotrufzentrale über das Hausnotrufgerät. Zusätzlich erfolgt ein

    lautstarker Alarmton (über 85 Dezibel),

  • automatische Sprechverbindung zur Hausnotrufzentrale über das Hausnotrufgerät,
  • ein

    Störungssignal (Signalton und Leuchtdiode) zeigt Fehler oder kritische

    Batteriekapazität beim Rauchmelder an und die Hausnotrufzentrale wird

    automatisch alarmiert,

  • die Malteser installieren den Rauchmelder, tauschen regelmäßig die Batterie aus und übernehmen die Wartung,
  • zusätzlich hat der Kunde die Möglichkeit, per Knopfdruck über das Hausnotrufgerät und den Funkfinger Hilfe anzufordern.
    Sie sind schon Hausnotrufteilnehmer bei den Maltesern? Sprechen Sie uns an. Wir informieren Sie individuell und ausführlich.
    Eine Nachrüstung zum bestehenden Hausnotruf ist überhaupt kein Problem.

Ihr Ansprechpartner vor Ort:

Team Hausnotruf

Tel. (0591) 610590
Fax (0591) 6105920
E-Mail senden

Weitere Informationen

eNews

Erhalten Sie 14-tägig alle aktuellen Informationen zu den Aktivitäten der Malteser in Deutschland. Abonnieren Sie hier unseren Newsletter.

Zu den eNews

Unser Spendenkonto: Malteser Hilfsdienst e.V.  |  DKM Darlehnskasse Münster eG  |  IBAN: DE49400602650033250715  |  BIC / S.W.I.F.T: GENODEM1DKM